
百里 🦅
@Baili1018
29. Juni 2026, 02:32
Die Umsatzrevolution von On-Chain-Protokollen: Eine Fallstudie von WLFI und USD1
Der jüngste Bericht von Grayscale listete On-Chain-Anwendungen nach Protokollumsatz auf, wobei WLFI den achten Platz belegte und in den letzten 12 Monaten etwa 105 Millionen US-Dollar Umsatz erzielte. Zwar ist diese Zahl nicht spektakulär, aber angesichts des anhaltenden Markteinbruchs in diesem Jahr ist es ein bemerkenswertes Ergebnis. Wichtiger noch ist, dass es einen Wandel in der Art und Weise widerspiegelt, wie On-Chain-Projekte neu definiert werden, mit einem Fokus auf 'Umsatz' anstatt auf 'Narrative'.
Einer der wichtigsten Unterschiede zwischen On-Chain-Protokollen und traditioneller Finanzwirtschaft ist ihre Kostenstruktur, die erheblich geringere Personalkosten und Organisationsbelastungen aufweist. Sobald ein Umsatzmodell etabliert ist, kann der Gewinnspielraum direkter sein als bei vielen traditionellen Geschäftsmodellen. Der Markt hat die Preisgestaltung dieser Projekte jedoch noch nicht vollständig nachvollzogen, viele sind noch in konservativen Bewertungsbereichen gefangen, was auf eine Erwartungslücke hindeuten könnte.
Eine weitere oft übersehene Variable ist die regulatorische Umgebung. Wenn das CLARITY-Gesetz schrittweise umgesetzt wird, werden die Grenzen von On-Chain-Assets klarer und der Einstieg von institutionellen Investoren wird einfacher. In diesem Stadium könnten Protokolle mit 'stabilem Umsatz + realen Anwendungsfällen' leichter in die Mainstream-Konfigurationslogik einfließen.
Wenn man sich die Produkt Ebene ansieht, hat der von WLFI und Dolomite aufgebaute Handelsmarkt, der jetzt in die Super-App von Zebec integriert wurde, sich nicht nur durch die Hinzufügung eines neuen Eingangs verändert, sondern auch durch die Entwicklung zu einem 'app-ähnlichen' Werkzeugset für normale Benutzer. Zum Beispiel die Kreditfonds, die Liquiditätsverwaltung und eine Rendite von etwa 5,2 % auf USD1-Einzahlungen (mit Risikokontrollstruktur), die Gesamterfahrung ist näher an der Fertigstellung der Finanzverwaltung innerhalb einer App als an den traditionellen DeFi-Operationen zwischen Protokollen.
Wenn man all diese Informationen zusammenfasst, zeigt sich ein klarer Trend: Einerseits beginnen die Protokolle, nachhaltige Umsätze zu erzielen, und andererseits wird der Nutzungsprozess immer einfacher. Einer löst das Problem der 'soliden Basis' und der andere das Problem der 'echten Nutzung'. Mein Fokus bei der Betrachtung von Projekten hat sich auch auf zwei Punkte verlagert: ob es einen realen Umsatz unterstützt und ob das Produkt bereits gut genug ist und einen niedrigen Schwellenwert hat. Wenn beide Punkte erfüllt sind, ist es in dem aktuellen Markt tatsächlich mehr beachtenswert als Projekte, die ausschließlich von der Narration getrieben werden.



